Ausritt

Sonntag 8. 11. 2009

Nach einer ganzen Woche Regen und Hallenarbeit haben wir wie es scheint den einzigen Tag mit Sonne für unsern Ausflug erwischt *freu*

Da wir nach Dormagen fahren und dort eine große Runde drehen wollen, müssen wir schon relativ früh los, da wir sonst in die Dunkelheit kommen. Ganz entspannt steht Curly auf dem Putzplatz. Die Abschwitzdecke, die ich dort ablege wird skeptisch beäugt. Kurze Zeit später komme ich mit den Transprortgamaschen und Curly ahnt böses. Promt kommt Inke mit dem Hänger angebraust und stellt ihn zum Verladen parat vor die Paddocks – wie immer. Der Anblick ist dann zu viel für Curly und er legt mir freundlicherweise schon mal einen Haufen auf den Putzplatz, denn jetzt weiß er ganz genau was kommt. Armes kerlchen. Zwei weitere Haufen später kann es los gehen. Kurzes gezeter vor dem Hänger, dann ist Pferd Nummer 1 drin. Mina steigt wie immer ganz brav ein.
Nach ca. 30 Min Fahrt erreichen wir unser Ziel. Heute kann ich endlich meinen neuen Sattel testen!!! Ich bin schon total gespannt wie es sich draußen damit reiten lässt. Das erste Stück an den Feldern führen wir. An einer Bank mit einem riesigen Stofftier steigen wir auf. Kurz bevor wir den Reitweg erreichen werden wir von zwei Reiterinnen angesprochen, ob wir wüssten wo man hier noch so reiten kann. Wir zeigen ihnen unsere Karte. Die zwei sind begeistert und wollen sich für das nächste Wochenende auch eine Karte besorgen.

Nur ein paar Meter weiter beginnt der schöne bestimmt 3 Meter breite Sandreitweg. Diesen Nutzen wir natürlich für unseren ersten Trab. Ungewohnt mit dem Sattel aber nett lässt es sich reiten. Der Trekker scheint seinem Namen alle Ehre zu machen. Trotz des Dauerregens der letzten Woche scheinen die Wege ganz in Ordnung zu sein, denn wir finden auf dem ersten Stück kaum Pfützen – ach ist das schön!

Da wir uns vorgenommen haben einmal außen um den Wald herum zu reiten, haben wir etwa eine Strecke von 30 km vor uns. Ich genieße den Ritt durch den Herbstwald. Heute scheinen die Baumstümpfe links und rechts vom Reitweg sehr gefährlich zu sein, da Curly meint bei jedem eine Vollbremsung machen zu müssen *grummel*.

Kurz nach dem Überqueren der Straße treffen wir wieder zwei Reiterinnen, auch sie kommen aus der Gegend und fragen uns nach dem Weg, bzw. wo man denn noch langreiten könnte… *hihi, fürs nächste Mal werden wir uns Westen mit “Infopunkt” besticken lassen ;-)

Am frühen Nachmittag zieht sich der Himmel zu :-( und ich hoffe wir kommen noch trockenen Fußes zum Hänger. Wir haben Glück und es bleibt trocken. Wieder an den Feldern zurück, geht hinter uns die Sonne unter. Ach, war das ein schöner Ritt! Die beiden Pferde sind total hungrig und versuchen jeden Grashalm zu erwischen.

Als Resultat zu dem Sattel kann ich nur Sagen der Prestige Trekker RR hat gehalten was er verspricht und war total bequem, auch nach rund 4 1/2 Stunden. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausritt!

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